• Zahnarztpraxis Dr. Gerhard Fischer, Karlsruhe, CEREC Füllungen und Kronen

Berge, Käse, Uhren

Ganz spontan. Woran denken Sie, wenn Sie diese Überschrift lesen?

An die Schweiz, möchten wir wetten.

Die Schweiz steht für schöne Landschaft, schmackhaften Käse und mechanische, handgefertigte Uhren. Ungeheuer präzise, ungeheuer langlebig.

Was uns zu einer weiteren Schweizer Erfindung führt – der keramischen Rekonstruktion von Zähnen beziehungsweise der Herstellung von CEREC-Füllungen, um existierende Karieslöcher zu verschließen. Was uns wiederum zu Käse…Aber das ist eine andere Story.

Ceramic Reconstruction oder kurz CEREC

Diese Technologie wurde von 1981 bis 1987 an der Universität Zürich von Prof. W. H. Mörmann und Dr. M. Brandestini entwickelt und trat seither ihren Siegeszug um die Welt an.

Zum ersten Mal wurde ein Gerät zur computergestützten Herstellung von gefrästen Keramikfüllungen konstruiert, das keramische Rekonstruktionen des Zahns ermöglicht.

Anfangs wurden kleinere Löcher damit verschlossen, später konnten auch Teilkronen erstellt werden und mittlerweile sind Kronen und sogar umfangreiche Brücken mit diesem Verfahren möglich.

Immer mehr wurde diese Technik seitdem verfeinert und optimiert, so dass sie nahezu bei jeder Zahnrestauration eingesetzt werden kann. CEREC bietet somit die perfekte Zahnversorgung, wenn alte, schadhafte Füllungen ersetzt oder Kronen eingesetzt werden müssen.

Hexenwerk oder moderne Computertechnik?

Doch was genau macht CEREC so einzigartig? Und weshalb arbeiten mittlerweile so viele Zahnärzte mit diesem Verfahren?

Bei CEREC arbeitet eine computergestützte Fräse, die nach Vorgaben eines digitalen Abdrucks die Füllung oder Teilkrone aus einem Keramikblock herausschleift.

Und die Präzision dieser digitalen Arbeit ist bestechend: Die digitale Kamera nimmt mit dem Licht einer blauen Leuchtdiode feinste Details des kranken Zahns mit einer Präzision von 19 Mikrometern (19 tausendstel Millimeter) auf.

Diese Daten werden an die Fräse geschickt, nachdem der Zahnarzt individuelle Anpassungen vorgenommen hat.

Die Fräse arbeitet mit einer Abweichung von maximal 25 Mikrometern. Zum Vergleich: Ein Haar ist etwa 70 Mikrometer dick.

Nur eine Sitzung notwendig 

Ob Inlays, Teilkronen oder Kronen an den Backenzähnen – CEREC-Restaurationen sind eine bestechende Alternative zu aufwändigen Keramikarbeiten, die in Dentallaboren hergestellt werden.

Denn im Gegensatz zu diesen wird eine CEREC-Füllung oder eine CEREC-Krone direkt in meiner Praxis hergestellt.

Hiermit kann dann praktisch in gleicher Sitzung die fertige Füllung nach kurzer Wartezeit eingesetzt werden. Während die Fräse Ihre neue Füllung herausarbeitet, können Sie im Wartezimmer gemütlich bei einer Zeitung und Getränken entspannen.

Für Kronen oder Brücken ist der Aufwand naturgemäß höher, deshalb sind hier auch mehrere Arbeitsschritte und Anpassungen notwendig.

Ohne lästigen Abdruck

Ein weiterer Vorteil, der sich aus dem CEREC-Verfahren ergibt, ist die Fertigung ohne einen extra Abdruck. Das erspart Ihnen den unangenehmen Löffel mit der Abdruckmasse im Mund.

Vor dem oft unausweichlichen Würgereiz müssen Sie nun keine Angst mehr haben.

Da der Abdruck und die Fertigung im Dentallabor entfällt, ist auch ein zweiter Zahnarztbesuch hinfällig, da Ihre neue Füllung oder Krone bereits in einer Sitzung fertig ist. Das spart Zeit und Kosten.

Patienten sind begeistert 

Am meisten schätzen es die Patienten jedoch, dass ihre neue Füllung oder Krone sich optisch nicht von ihrem eigenen Zahn unterscheidet. Sie erfüllt damit alle medizinischen und ästhetischen Anforderungen, die die moderne Zahnmedizin an ihre Ergebnisse stellt.

Auch zeigen wissenschaftliche Studien, dass CEREC-Restaurationen so haltbar wie Goldfüllungen sind. Und genauso gut verträglich. Weltweit mehr als 16 Millionen CEREC-Behandlungen sprechen ihre eigene Sprache.

Die Sprache der Innovation und Perfektion, gepaart mit Ästhetik und Langlebigkeit.